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Herzgesundheit und Herzinfarktprävention

Jahresschwerpunktthema 2022 - Herzgesundheit bzw. Herzinfarktprävention

 

mit der Wahl des Schwerpunktthemas lenkt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die öffentliche Aufmerksamkeit auf dringliche Themen der Prävention. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Bayern die häufigste Todesursache. 2020 starben allein in Bayern 6.455 Menschen an einem Herzinfarkt. Glücklicherweise sind die Herzinfarkt-bedingten Sterbefälle rückläufig, diesen positiven Trend gilt es, weiter zu stärken!

 

Die Kommunikationskampagne Hand aufs Herz soll zur Sensibilisierung zum Thema Herzinfarkt und Herzgesundheit beitragen und einen herzgesunden aktiven Lebensstil fördern. Federführend wird diese im Landkreis Passau durch das Präventionsteam am Gesundheitsamt, die Fachstelle Senioren, die Gesundheitsregionplus, die gesunden Gemeinden, der DJK, das BRK, den BLSV und die AOK realisiert. 

 

AOK LogoBRK LogoBLSV LogoFachstelle Senioren LogoLogo GesundheitsregionLandkreis Passau - Kompetenzzentrum für GesundheitsförderungGesunde Gemeinden LogoDJK Logo

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eines Herzinfarktes zu senken. Was Sie aktiv für Ihre Herzgesundheit tun können und wie Sie im Notfall Leben retten, darüber informieren wir dieses Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen.

 

Individuelles Risiko kennen

Der Selbsttest der Deutschen Herzstiftung zeigt Ihnen Ihr Risiko für einen Herzinfarkt oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung mit anschaulichen Grafiken und nützlichen Hinweisen zur Herzgesundheit. Der Test beinhaltet 13 Fragen und dauert nur wenige Minuten. Zudem erhalten Sie Informationen zum Thema Bewegung und Ernährung und einen Überblick über weitere Risikofaktoren.

Genetische Veranlagungen oder Vorerkrankungen spielen ebenso eine Rolle wie die Faktoren Ernährung, Bewegung, Rauchen und weitere, die Sie selbst beeinflussen können.

Deutsche Herzstiftung Logo

 

Regelmäßige Vorsorge

Eine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherungen ist die Gesundheitsuntersuchung "Check-Up". Sie wird Frauen und Männern ab dem 35. Lebensjahr in einem Abstand von jeweils 2 Jahren empfohlen. Der Check-Up dient besonders der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen.

Indem Sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, können mögliche Erkrankungen frühzeitig entdeckt und das Risiko für einen schweren Verlauf gesenkt werden.

 

Gut zu wissen!

Ihre Krankenkasse kann Ihnen einen Bonus gewähren, wenn Sie regelmäßig an den empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen!

 

Zur Broschüre Ihrem Herzen zuliebe

Zum Heft Mein Herztagebuch

Ernährung und Alkohol

Richtige Ernährung stärkt Ihr Herz! Doch was ist die richtige Ernährung?

 

Die richtige Ernährung trägt wesentlich dazu bei, einen zu hohen Cholesterinspiegel, den Blutzuckerspiegel, Bluthochdruck und Übergewicht positiv zu beeinflussen und damit diese Risikofaktoren für einen Herzinfarkt zu vermindern.

Schnellverdauliche Kohlenhydrate, also vor allem Weißmehlprodukte und Zucker, erhöhen den Blutzuckerspiegel und steigern das Risiko für Übergewicht, Diabetes mellitus und Herzerkrankungen. Verringern Sie Ihren Fleischkonsum und genießen Sie täglich mehrere Portionen Gemüse und Obst.

 

Wie sich eine vollwertige Ernährung genau umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in 10 Tipps formuliert.

 

Wie viel Alkohol ist akzeptabel?

Etwa 11% der Frauen und 16% der Männer in Deutschland weisen einen riskanten Alkoholkonsum auf. Als riskant gilt ein täglicher Konsum von mehr als 10g Reinalkohol bei Frauen und 20g bei Männern. Diese Mengen entsprechen etwa 0,5Liter Bier oder 0,25Liter Wein bei Männern; bei Frauen jeweils die Hälfte, und sollten nicht überschritten werden. Außerdem wird empfohlen, an mindestens zwei Tagen der Woche gar keinen Alkohol zu trinken.

Auch ein moderater Alkoholkonsum steigert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkankung!

 

 

Zum Video Hand aufs Herz - Ernährung und Herzgesundheit

 

Bewegung

Dem Herzen Beine machen!

 

Unsere heutigen Volkskrankheiten haben sehr viel mit mangelnder Bewegung zu tun. Auch für einen Herzinfarkt ist Bewegungsarmut ein deutlicher Risikofaktor.

Bereits mit einem Spaziergang von 30 Minuten fünfmal pro Woche an der frischen Luft oder einmal pro Woche Fahrrad fahren für 75 Minuten senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es muss also kein Hochleistungssport sein, wichtiger ist, Bewegung wie selbstverständlich in den eigenen Alltag einzubauen.

Sport und regelmäßige Bewegung sind wahre Wundermittel: Sie senken nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkte, sondern auch für Diabetes mellitus, Krebs und Rückenschmerzen. Regelmäßige körperliche Aktivität optimiert die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff, senkt den Blutdruck, reguliert die Blutzucker- und Blutfettwerte, wirkt Entzündungsprozessen im Körper entgegen, unterstützt ein normales Körpergewicht und baut Stress ab.

 

Zum Video Hand aufs Herz - Bewegung und Herzgesundheit

 

 

Übersicht der Herzsportgruppen in Ihrer Nähe

Rauchen

Menschen, die rauchen, erhöhen ihr Herzinfarkt Risiko deutlich.

 

Unter sämtlichen Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt kommt dem Tabakkonsum die größte Bedeutung zu; er ist noch gefährlicher als Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht.

Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört, erreicht schnell einen positiven Effekt. Auch Menschen mit jahrzehntelangen Raucherkarrieren profitieren nachweislich von einem Rauchstopp. Es ist also nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhöre!

In Studien konnte gezeigt werden, dass bereits fünf Jahre nach dem Nikotinverzicht das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um fast die Hälfte sinkt.

Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens sind hinlänglich bekannt, aber mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer, denn Rauchen ist eine Sucht.

 

Wo Sie Unterstützung bekommen, mit dem Rauchen aufzuhören, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

 

Zum Video Hand aufs Herz - Rauchen und Herzgesundheit

 

Stress und psychische Belastungen

Ist das noch Aufregung oder schon Stress?

 

Neben gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und einem rauchfreien Leben ist auch das Reduzieren von Stress ein wesentlicher Faktor für ein gesundes Herz. Denn vor allem hohe psychische Belastungen können das Herzinfarktrisiko deutlich erhöhen.

Dabei ist kurzzeitiger Stress oder Ärger nicht so entscheidend wie andauernder, belastender emotionaler Stress beispielsweise bei ungelösten Problemen in der Familie, traumatischen Ereignissen oder dauerhafter Überlastung bei der Arbeit. Wie viel Stress ein Mensch aushalten kann, ist dabei stark von individuellen Faktoren wie genetischen Einflüssen, aber auch den Lebensbedingungen in Kindheit und Jugend und dem verfügbaren sozialen Netz abhängig. Chronische Einsamkeit ist auch ein Faktor, der zu erhöhtem sozialem Stress führt. Entscheidend ist zudem die persönliche Bewertung von potentiell stressigen Situationen.

Wichtig ist es generell, die persönlichen Stressfaktoren zu erkennen und zu versuchen, sie entweder zu vermeiden oder aber den Stress bewusst abzubauen. Dem einen hilft dabei körperliche Bewegung, ein anderer findet eher Ruhe beim Lesen eines guten Buches. Auch eine gelassenere Lebenseinstellung lässt sich mit etwas Übung erlernen.

 

Zur Broschüre Hilfe für das Herz - und die Seele

Zur Broschüre Hoher Blutdruck - hilfreiche Entspannungstechniken

Zum Video Hand aufs Herz - Stress und Herzgesundheit

 

 

Erste Hilfe

Alarmzeichen für einen Herzinfarkt:

  • Starke anhaltende Schmerzen im Brustbereich, manchmal ausstrahlend in Arme, Hals, Kiefer, Nacken, Schultern und Oberbauch
  • Engegefühl, heftiger Druck oder Brennen im Brustkorb
  • Atemnot und Unruhe
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kalter Schweiß
  • Schwindel, Schwächegefühl, evtl. Bewusstlosigkeit

Achtung! Bei Frauen sind die Symptome für einen Herzinfarkt häufig etwas anders. Schmerzen in der Brust fehlen oft, während Übelkeit, Erbrechen und Atemnot manchmal die einzigen Beschwerden sind. Mehr Informationen zum Thema Frauen und Herzinfarkt finden Sie in der Broschüre unten.

 

Wenn ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, muss schnell gehandelt werden.

Der Notruf 112 muss sofort verständigt werden.

 

Zu den Wiederbelebungsmaßnahmen gehören:

  • Defibrillator, wenn verfügbar     AED Symbol
    Finden Sie HIER alle Standorte im Landkreis
  • Herzdruckmassage
  • Mund-zu-Mund/Nase-Beatmung

Informationen Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes

Zur Broschüre Herzinfarkt - was ist bei Frauen anders

Zum Video Benutzung eines AED (Björn-Steiger-Stiftung)

 

HerzFit - Lifestyle-App

HerzFit ist eine kostenlose Lifesytle-App, die Ihnen hilft, sich für einen gesünderen Lebensstil zu motivieren und so die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. In den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Raucherstopp erfasst die App kontinuierlich Ihre jeweiligen Fortschritte und steigert damit Ihre Motivation. Zudem erreichen Sie mit wenigen Klicks ein umfangreiches Angebot rund um das Thema Herzgesundheit.

HerzFit App

Verfügbar seit 28.04.2022

 

bisher erfolgte Aktionen im Landkreis

Heuer geht’s in Hauzenberg ans Herz

Infostand am Rathaus eröffnet Reigen von Aktionen in der Stadt zum Thema Herzgesundheit

Aktionstag in Hauzenberg

 

"Hand aufs Herz". Eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen rankt sich heuer um diese Anliegen. Am Dienstag bildete ein Infostand der Stadt am Wochenmarkt beim Rathaus den Auftakt.

Interessierte konnten sich über die geplanten Aktionen informieren, ihr Risiko für einen Herzinfarkt testen und bei einem Quiz mit Fragen rund ums Herz mitmachen.

 

Für alle Teilnehmenden gab es jeweils einen Gutschein für einen Apfel, den man sich gleich am Markt besorgen konnte. Das Objekt des Gutscheins war nicht zufällig gewählt. Wer sein Herz gesund halten will, ist mit Obst und Gemüse gut beraten. "Ein Apfel jeden Tag hält den Doktor fern", sagt ja das Sprichwort. Zweiter wichtiger Bestandteil beim Thema Vorbeugen ist der Komplex Sport und Bewegung.


Entsprechend drehen sich einige der weiteren Veranstaltungen um die Themen Kochen, Ernährung, Entspannung, Sport und gesunde Bewegung. Folgende weitere Aktionen für die Herzgesundheit werden im Rahmen der "Gesunden Stadt Hauzenberg" angeboten:

 

Zu den Angeboten und Aktionen gehört das "Stadtradeln" derzeit. Mit dabei ist auch die Stadt Hauzenberg. Hintergrund: Der Landkreis Passau nimmt noch bis 4. Juni am Stadtradeln teil. Alle, die im Landkreis Passau wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können dabei mitmachen. Die Stadt Hauzenberg radelt als Team für den Landkreis und sammelt Punkte für die Herzgesundheit. Links zur Anmeldung unter www.stadtradeln.de/hauzenberg.

 

Schnuppern in Ashtanga-Yoga kann man im Kurpark mit Yoga-Lehrer Günter Schätzl. Termine: Jeweils Dienstag, ab 21. Juni bis 9. August, Beginn jeweils 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.

 

Geboten werden Schnupperstunden der Herzsportgruppe Hauzenberg mit Organisatorin Marie-Luise Herzog. Termine zum Schnuppern sind im Juni und Juli jeweils Mittwochs von 19 bis 20 Uhr oder 20 bis 21 Uhr in der Dreifachturnhalle in der Eckmühlstraße. Die Teilnahme ist auch hier kostenlos. Anmeldung bis zum Tag vor dem jeweiligen Termin an gesunde-gemeinde@hauzenberg.de unter Angabe des gewünschten "Zeitslots" (19 oder 20 Uhr).

 

Ein Erste-Hilfe- und Defibrillator-Kurs des BRK im Jugendtreff Brennpunkt in der Pfarrstraße Hauzenberg ist am 5. Juli von 15.30 bis 19 Uhr angesetzt. Kosten: 15 Euro pro Person. Anmeldung per Mail bei gesunde-gemeinde@hauzenberg.de bis 24. Juni.

 

Geplant ist ein Vortragsabend zum Thema Herzgesundheit in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Generation 55plus mit gleich zwei Referenten: Diätassistentin Daniela Helfensteller informiert unter dem Motto "Herzgesund leben, bewusst genießen". Zum Programm an diesem Abend gehört auch ein Vortrag "Frauenherzen schlagen anders – Männerherzen auch" mit Dr. Michael Gröbner (Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin). Beide Vorträge gibt es am Donnerstag, 15. September, von 18 bis 20 Uhr im Gasthaus Falkner. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter gesunde-gemeinde@hauzenberg.de bis 7. September.

 

Den Abschluss im Jahresprogramm bildet ein Vortrag und Kochkurs "Herzgesund kochen für den kleinen Haushalt" in Kooperation mit dem Netzwerk Generation 55plus. Referentin ist wieder Diätassistentin Daniela Helfensteller. Termin ist am Donnerstag, 13. Oktober, um 17.30 bis 20 Uhr in der Schulküche der Sportmittelschule. Anmeldung: gesunde-gemeinde@hauzenberg.de bis 5. Oktober.

Stadtradeln: Startschuss fällt am 15. Mai

Stadtradeln

 

Los geht’s in Bad Füssing – 17 Kommunen und über 500 Radelnde in 100 Teams sind bereits angemeldet

 

Lkr. Passau. Auch in diesem Jahr nimmt der Landkreis Passau am Wettbewerb des Klima-Bündnisses "Stadtradeln" teil. Die Organisation übernimmt der Fachbereich Klimaschutz und Umweltberatung am Landratsamt Passau. Gemeinsam mit der Gesundheitsregionplus Passauer Land verbindet der Landkreis Passau den Wettbewerb mit der Kampagne Hand aufs Herz, der Jahreskampagne des Bayerischen Gesundheitsministeriums zur Herzgesundheit und Herzinfarktprävention.

 

Zur Aktion Stadtradeln im Passauer Land haben sich bereits mehr als 500 Radelnde in über 100 Teams angemeldet; bisher 17 Kommunen aus dem Landkreis nehmen teil. "Als Landkreis Passau wollen wir im Verbund mit den Städten, Märkten und Gemeinden nicht nur das Radwegenetz ausbauen, sondern auch das Thema Radfahren aktiv bewerben und unterstützen," erklärt Landrat Raimund Kneidinger. Dabei haben sich die Organisatoren im Landkreis Passau bewusst dazu entschieden, den Stadtradeln-Wettbewerb mit der Kampagne "Hand aufs Herz" zu verbinden. Damit könne man gleichzeitig zu einem aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesundheitsprävention animieren, so der Landrat weiter.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Bayern. Bewegungsarmut ist für einen Herzinfarkt ein deutlicher Risikofaktor. "Schon einmal pro Woche für 75 Minuten in die Pedale zu treten, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich", weiß Lisa Fraunhofer, Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Passauer Land. Sport und Bewegung können mit der Aktion "Stadtradeln" ideal in den Alltag integriert werden.

 

Teilnehmen können alle Menschen, die im Passauer Land wohnen, arbeiten oder studieren. Der gemeinsame Aktionszeitraum ist auf die Zeit von 15. Mai bis 4. Juni 2022 festgelegt. Am 15. Mai findet dazu eine große Auftaktveranstaltung in Bad Füssing statt. "Und auch innerhalb des Aktionszeitraumes sind verschiedene landkreisweite Aktionen, wie zum Beispiel Themenradtouren geplant", gibt Klimaschutzbeauftragter Peter Ranzinger einen Einblick. Neben den Preisen, die vom Stadtradeln selbst zur Verfügung gestellt werden, steuert auch der Landkreis Passau selbst Geld und Sachpreise beispielsweise für das größte Schul-Team bei.

 

Bei der Aktion geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Über eine App werden bei den Teilnehmern die zurückgelegten Kilometer erfasst. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Auftaktveranstaltung am 15. Mai ist für 10 Uhr, Lindenstraße 2 in Bad Füssing geplant. Weitere Informationen und Anmeldung, Termine und Veranstaltungen während des Aktionszeitraums finden sich unter www.stadtradeln.de/landkreis-passau.

180 Radl-Fans: Kaupa gewinnt Bürgermeister-Wette

PM Radeln

Feuerwehrfest: Krah spendiert Fahrradfahrern Radler-Halbe – Stadtradeln: Teilnehmerschar und Streckendistanz verdoppelt

Pocking. Nicht nur umwelt-, sondern auch gesundheitsbewusst: Die Pockinger fahren aufs Radl ab. Das zeigte am Fronleichnamstag einmal mehr die gewonnene Wette von Stadträtin Gerlinde Kaupa gegen Bürgermeister Franz Krah.
Auch wenn der Rathaus-Chef davon überzeugt war, dass zum traditionellen Hallenfest der Freiwilligen Feuerwehr Pocking wieder viele Besucher mit dem Rad kommen werden, so zweifelte er es an, dass es mehr als 150 Radler sein werden. Denn genau das hatte Stadträtin Gerlinde Kaupa prognostiziert. In "Wetten, dass"-Manier hielt Krah deshalb mit einem versprochenen Freigetränk für alle Radler dagegen, sollte die Zahl von 150 Teilnehmern doch getoppt werden.

 

201 Aktive strampeltenknapp 41300 Kilometer

Dann die von Gerlinde Kaupa zuversichtlich erwartete Überraschung: "Bei 169 gezählten Radl-Fans und einem guten weiteren Dutzend in direkter Sichtweite haben wir das Zählen aufgehört", zog die Stadträtin die "höchst erfreuliche Gesamtbilanz" gegenüber ihrem Wett-Partner, der mit einem ganzen Haufen Getränkemarken für den Fall seines Wett-Verlustes vorgesorgt hatte. Stilgerecht eingelöst wurden Krahs Bierzeichen danach am Ausschank der Feuerwehr natürlich mit jeweils einer "Radler- oder anderen Halben".
Binnen weniger Wochen von der sportlichen Koordinatorin Gerlinde Kaupa organisiert, arrangiert und schließlich reibungslos inszeniert: Beim zweiten "Pockinger Stadtradeln" strampelten 201 Aktive (Durchschnittsalter 48 Jahre) insgesamt knapp 41300 Kilometer nicht nur für ihre körperliche Fitness, sondern speziell auch für ein gutes Klima. Der stattliche fiktive Lohn: Neben rund 5000 Euro gesparter Treibstoffkosten für etwa gleichlange Autoausflüge vor allem auch sechs Tonnen CO2-Abgabe weniger.
"Durch den Verzicht auf motorisierte Fahrzeuge aktiven Klimaschutz und daneben gleichzeitig noch individuell Körperertüchtigung betreiben": Unter dieser Leitidee rief Gerlinde Kaupa gleich 201 Radler auf den Plan. "Darüber hinaus brachte die zweite Pockinger Stadtradl-Aktion nach den beiden tristen Corona-Jahren jede Menge Abwechslung in den Wonnemonat Mai", zog Bürgermeister Franz Krah bei der gemeinsamen Siegerehrung vor dem Feuerwehrhaus eine "durchwegs positive Bilanz", mit der Pocking erneut einen vorderen Platz der Landkreiswertung belegt habe.
Auf den Weg geschickt wurde die Stadtradler-Schar schon vor geraumer Zeit auf selbst bestimmten Routen. Teilnehmermäßig den höchsten Stockerl-Platz eroberte dabei der Pockinger Frauenbund mit 27 Mitgliedern (Gesamtstrecke 2510 Kilometer) unter Regie von Regina Stillinger, während der Pockinger Feuerwehrkommandant Ingo Frank 19 Einsatzkräfte ins Rennen schickte. Mit Bronze glänzten die 17 "Krummauer Bike-Freunde" Wolfgang Greilingers. Das "radelaktivste Team" stellte die Caritas-Werkstatt Pocking (Leitung Sonja Bauer) mit 17 Teilnehmern (Durchschnittsleistung 313 Kilometer) vor den 15 Rathaus-Radlern (Andreas Hasch/300 Kilometer) sowie der Caritas St. Ulrich-Schule (Bernhard Rottenaicher) mit 17 Radlern (256 Kilometer).
"Ausdrückliches Lob für sportliche Betätigung" zollte der erste Bürgermeister dem Gold-Team der "offenen Radler", die mit elf Beteiligten (Durchschnittsleistung 369 Kilometer) nicht weniger als 656 Kilo CO2 vermieden hätten. Verdienten Beifall erntete nicht minder die zweitplatzierte Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen (elf Aktive/323 Kilometer).
Zur erfolgreichsten Einzelleistung von insgesamt 1278 Kilometern überbrachte der erste Bürgermeister die Glückwünsche der Stadt Pocking an Manfred Gayer. Praktische Radler-Taschen konnten gleichermaßen Günther Panny (1223 Kilometer) sowie Claudia Zwicklbauer (1195 Kilometer) auf den beiden weiteren Spitzenplätzen als Leistungsprämien in Empfang nehmen.

 

Hermann Dollingerwar der älteste Teilnehmer

"Typischen Pockinger Sportgeist" attestierte Franz Krah Hermann Dollinger von den "Radlern ohne Alter" (Jahrgang 1938) als "mit Abstand betagtestem Teilnehmer". Kräftig in die Pedale getreten seien ferner die Teenager Johannes Höchtl (273 Kilometer) sowie Maria Kreuzhuber (257 Kilometer/beide 15 Jahre) als jüngste Radler. Einen "Sonderpreis für die praktisch tägliche Teilnahme an der Klima-Bündnis-Kampagne" erntete schließlich Markus Mayer mit 52 Tagesfahrten.
"Wenngleich nicht unter den Erstplatzierten: Als Radsport-Champions dürfen sich alle Freizeit-Aktivisten fühlen, die seit Frühjahrsbeginn mehr oder weniger regelmäßig den Auto- mit dem Fahrradsitz getauscht haben", bescheinigte der Pockinger Rathaus-Chef allen Beteiligten am Stadtradeln "Sieger-Mentalität". Zu Gewinnern erklärte Franz Krah daher schließlich auch die Mann- und Frauschaften der Mittelschule Pocking (Leitung Ludwig Kneissl), der Dinos Kinderhilfe Pocking (Christian Waldhör), frt City-Radler (Simone Privo), der Tettenweiser Graf-Joner-Crew (Gemeinderätin Elfriede Ilg) sowie des Stadtrats (Gerlinde Kaupa), des Leithner-Racing-Teams (Stefan Winklhofer), des Fördervereins Grundschule Pocking (Regina Stillinger) sowie vom 1a Autoservice Kreuzhuber (Kerstin Kreuzhuber).

Herzerkrankungen: Arzt aus der Region klärt über Irrtümer auf

Was dem Herzen schadet und was ihm guttut, erklärt Kardiologe Dr. Michael Gröbner im Interview.

Sie sind Todesursache Nummer eins in Bayern: Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Eine Kampagne soll nun über Risiken und Vorbeugung aufklären. Auch im Landkreis Passau ist viel geplant.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Bayern. Fast 50.000 Menschen starben 2020 an einer solchen Erkrankung. Das bayerische Gesundheitsministerium hat die Herzgesundheit deshalb zum Schwerpunktthema 2022 erklärt und eine Aufklärungskampagne unter dem Titel "Hand aufs Herz" gestartet. Auch im Landkreis Passau wird es im Jahresverlauf eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die über Risikofaktoren und Vorbeugung aufklären.

 

Im Interview mit der PNP erklärt Kardiologe Dr. Michael Gröbner aus Salzweg, wie man auf sein Herz hört, wie es gesund bleibt – und wie man sich täuschen kann, wenn man den gängigen Klischees glaubt.

 

Die Zahl der Todesfälle wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist im Trend der letzten zehn Jahre deutlich rückläufig. Die Zahl der stationären Krankenhausfälle stieg aber. Sind das nun gute oder schlechte Nachrichten?
Gröbner: Die Alterung der Gesellschaft hat zu mehr Herzschwäche-Erkrankungen und folglich zu mehr Krankenhaus-Aufenthalten geführt. Dagegen konnte die Sterblichkeit der Herzschwäche durch eine konsequentere Behandlung mit mehr und auch mit neuen Medikamenten gesenkt werden. Ähnliche Effekte zeigen sich für die ebenfalls häufigen Durchblutungserkrankungen wie chronische Herzkranzgefäßerkrankungen und Herzinfarkte: Hier spielen die schnellere Versorgung beim Herzinfarkt, optimierte Herzkatheter-Gefäßeingriffe und in der Nachbehandlung vor allem eine sehr strenge Cholesterinsenkung eine Rolle. Also: eine gute Nachricht! Die Fortschritte der Herz-Kreislauf-Medizin zeigen Wirkung.

 

Wenn man dem Klischee glauben darf, betreffen Herzprobleme vor allem "ältere Leute". Stimmt das?
Gröbner: Herzerkrankungen betreffen nicht nur den alten Menschen. Vor allem Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen häufen sich bereits ab dem 40. Lebensjahr, auch bei Frauen. Das liegt daran, dass Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und erhöhtes Cholesterin bei vielen schon ab dem Kindes- und Jugendalter bestehen. Deshalb muss eine wirksame Prävention so früh wie möglich ansetzen!

 

Was ist Ihrer Erfahrung nach der häufigste Irrtum?
Gröbner: Einer der größten Irrtümer ist: Herzinfarkt ist eine Männerkrankheit. Statistisch treten bei Frauen Herzinfarkte zwar seltener und später auf, haben aber eine erhöhte Sterblichkeit. Die Gründe: Frauen denken bei typischen Warnsignalen, wie Brustschmerzen oder akuter Luftnot, seltener an einen Herzinfarkt – und sie haben häufiger unklare Beschwerden, wie Übelkeit oder Oberbauchschmerzen. Das erschwert das Erkennen und verzögert die Behandlung des Herzinfarkts bei der Frau.

 

Viele Risiken sind bekannt, etwa ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Rauchen. Welche weiteren Faktoren gibt es?
Gröbner: Drei Risikofaktoren, die einfach festgestellt und gut behandelt werden können, sind Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin und Zuckerkrankheit. Hinzu kommen Stress und ein familiäres Risiko, wenn Eltern oder Geschwister im Alter von unter 60 Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben – insbesondere dann, wenn diese zuvor nicht geraucht haben.

 

Welcher Risikofaktor wird am meisten unterschätzt?
Gröbner: Eindeutig Bewegungsmangel! Dieser Risikofaktor wurde lange Zeit unterschätzt, ja gar nicht gesehen. Heute wissen wir: Er ist die Ursache für das sogenannte "metabolische Syndrom", die "Wohlstandskrankheit" mit Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckererkrankung und erhöhten Blutfetten.

 

Welche Folgen kann eine Corona-Erkrankung aufs Herz haben? Und wie ist es bei der Impfung?
Gröbner: Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche oder Rhythmusstörungen haben ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-Verläufe. Aber auch bei Herzgesunden können Herzbeschwerden auftreten und nach der eigentlichen Infekt-Genesung noch Wochen bis Monate im Sinne eines Long- oder Post-Covid-Syndroms anhalten: Brustschmerzen, Herzstolpern und -rasen, Kurzatmigkeit und eingeschränkte körperliche Belastbarkeit. Diese Syndrome und schwere akute Krankheitsverläufe kann die Impfung deutlich reduzieren bis weitgehend verhindern. Und das bei einer hohen Impfstoffsicherheit. Deshalb geben die Fachgesellschaften zurecht eine Impfempfehlung – auch oder gerade für Herzpatienten. Im Übrigen: Die Herzmuskelentzündung ist als Covid-Folge in aller Munde, tatsächlich aber sowohl nach Covid-Infektion als auch nach Impfung sehr selten.

 

Wie wirken sich die pandemiebedingt geänderten Lebensumstände auf die Herzgesundheit aus?
Gröbner: Eine aktuelle Krankenkassen-Studie beweist: Der Lebensstil der Deutschen hat in der Pandemie gelitten. "Sitzweltmeister" sind junge Erwachsene mit 10,5 Stunden an Werktagen. Dabei spielen Homeoffice-Arbeit sowie die Schließungen von Sportanlagen und Fitnessstudios in Lockdown-Zeiten eine Rolle. Unterschätzt werden die psychosozialen Pandemie-Folgen Einsamkeit und Depression, zwei nachgewiesene Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Manche Menschen haben in der Pandemie die Bewegung in der Natur für sich entdeckt.

 

Wenn ich meinem Herzen etwas Gutes tun möchte, wo fange ich am besten an?
Gröbner: Vier Maßnahmen halten Ihr Herz fit, ich nenne sie das gesunde Quartett: 1. Regelmäßige Bewegung ist tatsächlich die beste Medizin. Je mehr Bewegung, desto größer der Effekt. Die gute Nachricht: Jeder Schritt zählt, insbesondere für bisherige Bewegungsmuffel. 2. Ausgewogene Ernährung und Normalgewicht. Verzichten Sie in einem ersten Schritt auf Dickmacher wie Süßgetränke und Zwischensnacks. 3. Nichtrauchen: Nach einem Jahr ohne Zigarette hat sich Ihr Risiko für eine Herzkranzgefäßerkrankung nahezu halbiert. Und 4. Psychische Gesundheit: Resilienz, also Gelassenheit und seelische Widerstandskraft, gilt als neuer Gesundheitsfaktor in der Psychokardiologie. Zufriedenheit und familiäre Bindung sind dabei besonders wichtig.

 

Hand aufs Herz, Herr Dr. Gröbner: Befolgen Sie Ihre Tipps denn auch selbst?
Gröbner: Nichtrauchen und Normalgewicht halte ich durch. Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Ich gebe zu: Die sportlichen Aktivitäten waren schon einmal mehr. Das Interview nehme ich als Motivation, mich wieder mehr zu bewegen – trotz oder gerade wegen des hohen Arbeitspensums in der Praxis. Für den Urlaub nächste Woche in Oberitalien wird auf alle Fälle das Mountainbike eingepackt.

 

HAND AUFS HERZ: VERANSTALTUNGEN UND INFORMATION

Die Kampagne "Hand aufs Herz" soll zum Thema Herzinfarkt und Herzgesundheit sensibilisieren und einen herzgesunden, aktiven Lebensstil fördern. Im Landkreis Passau wird sie federführend vom Präventionsteam am Gesundheitsamt, der Fachstelle Senioren, der Gesundheitsregionplus, den "gesunden Gemeinden", dem Bayerischen Landes-Sportverband, BRK und AOK realisiert.

 

Dabei wurde ein gemeinsamer Veranstaltungskalender mit Aktionen im ganzen Landkreis erstellt. Diesen und viele weitere Informationen rund um das Thema Herzgesundheit findet man auf der Internetseite der Gesundheitsregionplus www.gesundheitsregion-passauer-land.de im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung unter dem Stichwort Jahresschwerpunktthema.

 

Auf der Kampagnen-Homepage www.handaufsherz.bayern.de finden Interessierte unter anderem Tipps für ein gesundes Herz und einen Online-Test, mit dem jeder sein individuelles Herzinfarktrisiko ermitteln kann.

Das Highlight unter den geplanten Veranstaltungen im Landkreis Passau sind die Aktionstage von 30. September bis 4. Oktober, wie Lisa Fraunhofer, Geschäftsführerin der Gesundheitsregionplus berichtet. "Dabei kann an drei verschiedenen Standorten im Landkreis ein begehbares Herzmodell besichtigt werden", gibt sie einen Vorgeschmack. Diese Attraktion ist eingebunden in ein buntes Programm zum Thema Herzgesundheit und Erste Hilfe. Die Besichtigung des Herz-Modell ist am 30. September in Eging am See und am 4. Oktober in Salzweg auch für Schulklassen möglich.

 

Den Auftakt des Veranstaltungsreigens bildete das Stadtradeln, das drei Wochen lang zu mehr Bewegung animierte. Die Palette der kommenden Angebote reicht von der Senioren-Gymnastik über Ernährungsvorträge bis hin zum Defibrillator-Kurs.

 

Der digitale Veranstaltungskalender ist noch offen für weitere Angebote. Wer passende Veranstaltungen im Landkreis plant, kann diese der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus mitteilen; sie werden dann im Veranstaltungskalender ergänzt.

 

Kirchham ist nun eine "Gesunde Gemeinde"

Kirchham FotoKirchham darf sich nun als "Gesunde Gemeinde" bezeichnen – eine von mittlerweile 14 im ganzen Landkreis Passau.
Das Netzwerk der Gesunden Gemeinden ist eine Initiative der Gesundheitsregionplus Passauer Land. Als offizielle Partner profitieren die Gemeinden von der engen Vernetzung der Akteure innerhalb der Region. Die Voraussetzungen für einen Beitritt sind zunächst der Beschluss durch den Gemeinderat sowie die Ernennung eines Gesundheitsbeauftragten, der als Ansprechpartner für die Gesundheitsregion fungiert. In einem Situationsgespräch werden individuelle Bedarfe und Stärken der Gemeinde in den Bereichen medizinische Versorgung, Versorgung im Alter sowie der Gesundheitsförderung und Prävention ermittelt. Eine aktive Aktion in einem dieser Handlungsfelder, an der sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen können, findet mindestens einmal pro Jahr statt.
Und so wurde nun beim Kirchhamer Mühlenfest auf das Jahresschwerpunktthema "Herzgesundheit und Herzinfarktprävention" aufmerksam gemacht. Jürgen Wöhnl vom Bayerischen Roten Kreuz war mit zwei AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) und einer Reanimationspuppe beim Mühlenfest vor Ort, um den interessierten Besuchern die Benutzung im Notfall zu demonstrieren und die Wichtigkeit der Ersten Hilfe zu betonen. In Kirchham befindet sich bereits ein AED in der Raiffeisenbankfiliale (Hauptstraße 23). Die Anschaffung eines zweiten Gerätes wurde nun im Zuge des Beitritts der "Gesunden Gemeinde" bezuschusst. Dieser neue AED wird im Herbst am Kirchplatz 3 beim Rathaus aufgestellt und ist 24 Stunden öffentlich zugänglich.
An einem Informationsstand, betreut von Lisa Fraunhofer und Katja Page von der Gesundheitsregionplus, lag Infomaterial aus. Auch für Kinder war etwas geboten, mit zwei Tablets von BayernLab konnten sie einen digitalen Blick in die Anatomie des Körpers werfen.
Nachdem mit der Benennung von Franz Mühldorfer zum Gesundheitsbeauftragten, der Durchführung einer Situationsanalyse mit dem Bürgermeister Anton Freudenstein und einer aktiven Aktion am Mühlenfest alle Voraussetzungen erfüllt wurden, konnte dem Bürgermeister das Ortsschild "Gesunde Gemeinde Kirchham" überreicht werden. Die Beteiligten freuen sich auf die weitere gewinnbringende Zusammenarbeit.

Informationskampagne über gesunde Seiten

In die Gemeindeblätter der gesunden Gemeinden wurden gesunde Seiten integriert. Inhalt der gesunde Seiten sind verschiedene Teilthemen des Schwerpunktes Herzgesundheit wie Risikofaktoren, Bewegungsförderung, gesunde Ernährung und das Thema Erste Hilfe. Die Seiten stehen ebenso zum Donwload bereit und können ebenso beispielsweise für Vereinsblätter verwendet werden.

gesunde Seiten

 


 

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Veranstaltungskalender in digitaler Form

Änderungen vorbehalten.

 

 

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