Link verschicken   Drucken
 

Milch direkt von der Kuh kaufen

In rund 30 Hofläden im Passauer Land werden frische Lebensmittel am Bauernhof angeboten

 

hofladen1

 

Wer kann von sich behaupten, die genaue Herkunft seiner Lebensmittel zu kennen? In Zeiten von Lebensmittelskandalen werden die Menschen wieder bewusster im Umgang damit, was sie essen. Es werden so viele Bio-Produkte gekauft wie noch nie. Ein weiterer Trend: Regionale Lebensmittel von Bauernhöfen aus der Region, die in vielen Supermärkten exponiert gekennzeichnet werden. Du bist, was du ist - deshalb wollen die Verbraucher auch wieder wissen, ob ihr Apfel aus Holland oder aus der eigenen Heimat kommt.

 

Wer selbst den Hersteller seiner Produkte und das Umfeld, in dem es gewachsen oder produziert wurde, wirklich kennenlernen will, kann das direkt bei den Bauern vorort. Rund 30 Hofläden gibt es im Passauer Land. Hier werden Milch, Käse, Eier, Gemüse, Fleisch, Gewürze und vieles mehr direkt ab Hof verkauft. Hier können sich die Kunden sein, dass die Nahrungsmittel nicht industriell und mit viel Zusatzstoffen verarbeitet wurden und dass die Produkte wirklich frisch sind.

 

Aber nicht jeder Landwirt betreibt einen Hofladen. "Direktvermarkter gibt es aber weit mehr. Hier erfolgt der Verkauf über Bauern-/Wochenmärkte oder direkt ab Hof auf Bestellung oder auch Lieferung", sagt Veronika Weindl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Etwa in den Gesunden Gemeinden Aidenbach, Ortenburg und Vilshofen finden regelmäßig Wochenmärkte statt:

 

Aidenbach

 

Ortenburg

 

Vilshofen

Wochenmarkt auf dem Marktplatz

Am Robl-Parkplatz

 

Berger Parkplatz
Aidenbacher Straße

März – November
(jeden Donnerstag)

März – Oktober
(1. Samstag im Monat)

März – Dezember
(jeden Mittwoch und Samstag)

07.30 – 12.30 Uhr

 

09.00 – 12.00 Uhr

 

07.00 – 12.00 Uhr

 

 

Sie suchen einen Hofladen oder Wochenmarkt? Eine tolle Übersicht und Suchfunktionen gibt es unter

www.passauerlandleben.de

http://www.passauer-land.de/regionale-produkte-gesund-einkaufen/

 

Der Einstieg in die Direktvermarktung ist mit hohen Investitionen und hoher Arbeitszeitkapazität verbunden. Da die Landwirte arbeitszeitmäßig mit der Produktion beschäftigt sind, ist Direktvermarktung nicht für jede Betriebsgröße geeignet. Damit ein professioneller Einstieg in diesen Betriebszweig erfolgen kann, bietet das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Einstiegs- bzw. Grundlagenseminare an. "Außerdem unterstützen wir die Betriebe bei der Netzwerkbildung", so Veronika Weindl.

 

Wer sich etwa in der Direktvermarkter-Liste registrieren lassen möchte oder sonstige Infos benötigt, wendet sich an

 

 

 

Foto: Pixabay